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Winterdienst: starker Winter führt zu Einschränkungen

Minusgrade im zweistelligen Bereich und Schneeberge. Der Winter in diesem Jahr fällt stärker aus als in den vergangenen Jahren. Das hat auch Auswirkungen auf den Winterdienst. Die Gemeinde Döhlau hat heute mitgeteilt, dass sie im Winterdienst kein Streusalz mehr bekommt, weil das vorwiegend an Autobahnmeistereien ausgegeben wird.

Streusalz wird bereits im Frühjahr nach dem Winter bestellt. Demnach richten sich Mengen nach den Vorjahren und Erfahrungen – und den kräftigen Winter mit viel Schnee und starken Minustemperaturen hat niemand kommen sehen. Zwar seien die Salzkontore, die den Kommunen das Streugut liefern, noch gefüllt – aber auch die können an ihre Grenzen kommen, so Gerd Göschel von der Stadt Marktleuthen im Gespräch mit Radio Euroherz. Prinzipiell muss nicht zwingend in Siedlungsstraßen geräumt werden. Allerdings auf Hauptverkehrsstraßen, Steigungen und Kreuzungen – und das ist auch weiterhin sichergestellt.