Wieder Bombenfund: Stabbrandbombe im Plauener Syratal

Erst in dieser Woche hat sich der erste schwere Bombenangriff auf Plauen im Zweiten Weltkrieg zum 75. Mal gejährt. Als Industriestadt hat es Plauen besonders schwer getroffen. Das ist auch der Grund, warum Bauarbeiter dort immer wieder Fliegerbomben finden. Erst im Juni hatte das zur Evakuierung der Innenstadt mit der Stadtgalerie geführt.

Jetzt haben Bauarbeiter schon wieder so ein Überbleibsel gefunden: Diesmal aber ein relativ Kleines, eine sogenannte Stabbrandbombe. 35 Zentimeter lang und in Kriegszeiten vor allem im Luftkrieg eingesetzt. Fundort war das Syratal. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte die Bombe unproblematisch sichern und abtransportieren, heißt es im Polizeibericht.