© Tobias Koch / CDU

Wendezentrum in Plauen: Bundestagsabgeordnete wirbt für Standort

Die Wende ist schon über 30 Jahre her. Viele haben sie gar nicht mehr miterlebt und kennen nur ein geeintes Deutschland. Ein ‚Zukunftszentrum für europäische Transformation und deutsche Einheit‘ soll die Geschichte für nachfolgende Generationen erlebbar machen. Die vogtländische CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas macht sich jetzt nochmal für Plauen als Standort stark.

Sie hat sich in einem Schreiben an den neuen Ostbeauftragten Staatsminister Carsten Schneider gewandt. Plauen erfülle die Standort-Kriterien umfänglich, so Magwas. Das Zentrum könne dabei helfen, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Plauen sei die Wiege der Friedlichen Revolution gewesen und stünde auch beispielhaft für die Transformation und die deutsche Einheit. Heutzutage versuche vor allem die rechtsradikale Partei „III. Weg“ diese Leistung umzudeuten, so die Bundestagsabgeordnete weiter. Die Zivilgesellschaft und demokratische Kommunalpolitik wollen dies nicht zulassen. Das Zentrum könnte auch dafür ein entscheidender Baustein sein. Magwas hat Staatsminister Schneider zu einem Besuch vor Ort eingeladen, um sich ein Bild zu machen.

Das Zentrum soll bis 2027 in Ostdeutschland gebaut sein. Der Bund will bis Mitte des Jahres über den Standort entscheiden. Im Rennen sind neben Plauen die Städte Leipzig, Eisenach, Jena und Cottbus.