Wende im Fall Naser R.: Hofer Kirchenvorsteher wird doch nicht abgeschoben

So geht’s dem Hofer Kirchenvorsteher Naser R. momentan. Jetzt kann er zumindest leicht aufatmen, denn eine Abschiebung nach Afghanistan droht ihm nicht mehr. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat mitgeteilt, dass er bleiben kann – wenn er eine Ausbildung macht. Dafür muss Naser aber wohl noch einen größeren Weg auf sich nehmen: Er soll erst ausreisen, dann in einer deutschen Botschaft in einem Nachbarland von Afghanistan ein Visum für eine Ausbildung in Deutschland beantragen, mit dem er wieder zurückreisen kann. Der Abschiebeflug wäre am kommenden Montag gegangen. Die Flüchtlingshilfsorganisation matteo kritisierte das scharf.