Wegen Waffenbesitzes vor Gericht: Vogtländer räumt Vorwürfe ein

Den unerlaubten Waffenbesitz gibt er zu, ein Reichsbürger will er aber nicht sein: Ein 63-jähriger Mann aus Neuensalz im Vogtland steht derzeit vor dem Landgericht Zwickau. Im Berufungsprozess wehrt er sich gegen zwei Urteile des Amtsgerichts Auerbach. Das hatte ihn zu je zehn und acht Monaten Haft verurteilt. Wegen Waffenbesitzes, Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

Der ehemalige Sportschütze räumte die Vorwürfe ein. Hinter seiner Badtür hatte er eine geladene Waffe aufbewahrt. Ende 2016 hatte die Polizei diese bei einer Durchsuchung sichergestellt, dazu reichlich Munition. Seine Waffenbesitzkarte hatte der Angeklagte aber schon sechs Jahre davor verloren.

Fotos und Filmaufnahmen durften die Journalisten von der Verhandlung nicht anfertigen, da der Mann als aggressiv gilt und bereits Beamte und Berichterstatter angegriffen hatte.