Wegen vermehrter Unfälle: Freistaat testet Wildwarnsystem im Landkreis Wunsiedel

Die farbigen Reflektoren an den Straßenleitpfosten sind jedem Autofahrer schon mal aufgefallen. Dass sich damit Wildunfälle vermeiden lassen, ist allerdings nicht nachgewiesen – im Gegenteil. Die Zahl ist im vergangenen Jahr in Bayern noch mal gestiegen. Deswegen führt Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart in diesem Monat eine neue Technik ein.

Die Idee zu der neuen Technik hatte ein Start-Up. Das neue Wildwarn-System läuft in den kommenden drei Jahren auf ausgewählten Teststrecken in Bayern. In der Euroherz-Region im Fichtelgebirge – konkret auf der Staatsstraße zwischen Marktleuthen und Hochstädt und zwischen Röslau und Neudes. Und das funktioniert so: Ein kleines Gerät am Straßenleitpfosten überwacht die Straße. Und sobald es Wildtiere entdeckt, leuchten gelbe Warnlampen an den Pfosten auf, die die Autofahrer daran erinnern langsam und vorausschauend zu fahren.