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Wegen falscher Führerscheine: Landgericht Hof verurteilt Mann zu vier Jahren

Auf ihnen steht Spanien, Belgien, Tschechien oder Polen, in Wahrheit kommen die Führerscheine aber alle aus der Ukraine. Ein 38 Jahre alter Mann aus dem Fichtelgebirge hat diese gefälschten Führerscheine ab Oktober 2017 in ganz Deutschland verkauft. Dafür musste er sich vor dem Landgericht Hof verantworten. Heute haben die Richter das Urteil gesprochen: Der Mann muss für vier Jahre ins Gefängnis. Weil er auch selbst mit einem gefälschten Führerschein gefahren ist, hat ihn das Gericht nicht nur wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verurteilt, sondern auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Einen Betrug, wie es die Staatsanwaltschaft teilweise gesehen hat, konnten die Richter nicht feststellen. Der 38-Jährige muss außerdem drei Jahre warten, bis er wieder einen echten Führerschein beantragen kann.