Ein Kanu fährt an den trockengefallenen Buhnen am Rheinufer vorbei. Im Rhein wird in den kommenden Tagen voraussichtlich immer weniger Wasser fließen., © Federico Gambarini/dpa

Wasserknappheit in Bayern: Kommt Hilfe aus dem Vogtland

Trotz der teilweise starken Regenfälle vom vergangenen Wochenende ist es nach wie vor sehr trocken in der Euroherz-Region. Der Freistaat Bayern macht sich deswegen auch Gedanken um die Trinkwasserversorgung, unter anderem im Raum Hof. Um diese in Zukunft zu stabilisieren, hat Bayern nun eine Anfrage an den Freistaat Sachsen gestellt. Sollte es zu einer Knappheit kommen, könnte Wasser aus vogtländischen Talsperren in die Region geleitet werden.

Konkret geht es bei der Anfrage aus Bayern um Trinkwasser aus der Talsperre Dröda. Die ist etwa 13 Kilometer von Hof entfernt und speichert – trotz der Trockenheit im Vogtland – aktuell knapp 13 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Wie genau das Wasser aus der Talsperre in die Region geleitet werden könnte, dazu hat es erste Gespräche gegeben – unter anderem mit der Landestalsperrenverwaltung in Sachsen und der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland. Sollte das Wasser wirklich nach Bayern fließen, dann wahrscheinlich nur unaufbereitet als Rohwasser. Das örtliche Wasserwerk habe nicht die Kapazität, Trinkwasser nach Bayern zu liefern, heißt es aus dem sächsischen Umweltministerium.

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