© Uwe Anspach

Was hat Helge Schneider im Deutschen Museum versteckt?

München (dpa/lby) – Helge Schneider (64) hat bei einem Besuch im Deutschen Museum in München vor vier Jahrzehnten etwas hinterlassen. «Es war Föhn, ich hatte aber so grau melierte, dicke Skisocken an und dicke Schuhe und ich hab geschwitzt. Und dann hab ich gedacht: Wohin mit den Socken?», sagte der Musiker nach der Vorstellung seines neuen Tourprogrammes «Die Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers» in München. Er sei aufs Klo gegangen, habe die Socken ausgezogen und den Deckel vom Spülkasten abgenommen. Dann habe er die Strümpfe ins Wasser gelegt, den Deckel zugemacht und sei weggegangen. «Die werden da wahrscheinlich jahrelang noch vor sich hingegammelt haben. Die könnten noch da sein.»

Dass er jetzt noch Ärger bekommen könnte, glaubt der Musiker aus Mülheim an der Ruhr nicht. «Nach ungefähr 40 oder 45 Jahren ist das ja verjährt, da kann ich das erzählen», meinte er. Es ist nicht seine einzige spezielle Erinnerung an München. Er sei einmal mit einem Freund in ein Geschäft für Lederhosen gegangen. «Da saßen zwei so Opas mit so Gamsbärten. Dann habe ich gefragt: Haben Sie auch Knickerbocker in meiner Größe? Und dann hat der eine so ganz verächtlich geguckt und hat gesagt: Für Euch Preußen haben wir nix. Das war auch irre.»