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Vor Kabinettssitzung: Bayerischer Heilbäder-Verband lehnt 2G plus ab

In der Gastronomie soll künftig 2G plus gelten, darauf haben sich Bund und Länder vergangene Woche verständigt. Bayern allerdings könnte mal wieder ausscheren.

Am Vormittag (10 Uhr) will das bayerische Kabinett über die Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse im Freistaat entscheiden. Dabei geht es vor allem darum, ob künftig auch in Bayern, wie vereinbart, in der Gastronomie nur noch Geimpfte mit zusätzlichem Test oder mit Auffrischungsimpfung Zugang haben. Ministerpräsident Markus Söder hatte aber angedeutet, dass Bayern in der Gastronomie bei der 2G-Regel bleiben könnte. Das wünscht sich auch der Bayerische Heilbäder-Verband. Dessen Vorsitzender, der Wunsiedler Landrat Peter Berek, hält die 2G-plus-Regel in einer Mitteilung für überflüssig und verhängnisvoll. Er befürchtet dadurch drastische Umsatzeinbrüche und die Gefährdung der Betriebe.