© Nicolas Armer

Vor einem Jahr: 18 Menschen sterben bei Busunglück auf der A9

Es hat die Region erschüttert wie eine Naturkatastrophe – heute vor genau einem Jahr sind bei einem Busunglück auf der A9 nahe Münchberg 18 Menschen ums Leben gekommen, über 30 sind zum Teil schwer verletzt worden.

Ein Reisebus mit 46 Passagieren und zwei Fahrern war am Morgen des 3. Juli 2017 auf einen Sattelzug aufgefahren und hatte daraufhin angefangen zu brennen. Der Rettungseinsatz dauerte mehrere Stunden. Zwar hatte die Staatsanwaltschaft Hof das Verfahren nach 4 Monaten Ermittlungsarbeit im November vergangenen Jahres eingestellt, Schuld am Unfall soll aber der Busfahrer haben. Er habe das Ende des Staus zu spät gesehen und deshalb nicht mehr rechtzeitig abbremsen können. Bei dem Unglück hat auch er sein Leben verloren. Zuletzt hatte der Freistaat Sachsen dem Ersatzbusfahrer Tino Rudolph das Ehrenabzeichen des Freistaates verliehen. Er hatte mehrere Menschen aus dem brennenden Wrack gerettet.