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Vor Bund-Länder-Treffen: Agilis und Länderbahn sehen 3G in Zügen kritisch

Heute gibt es Bund-Länder-Gespräche zum weiteren Vorgehen in der Pandemie.
Zuvor sind immer wieder Verschärfungen öffentlich geworden, die die künftige Ampel-Koalition plant. Dazu gehört eine 3G-Regel in Bussen und Bahnen.

Das Bahnunternehmen Agilis spricht sich gegen eine solche Regelung aus. Auf Euroherz-Anfrage teilt das Unternehmen mit, Reisen seien durch die Maskenpflicht und eine entsprechende Reinigung der Züge schon jetzt sehr sicher. Eine Überprüfung der Regeln sei zudem nach Einschätzung des Unternehmens nicht umsetzbar, zumal nicht jeder Zug mit Servicekräften belegt sei. Der Gesetzgeber solle laut Agilis nochmals prüfen, ob die möglichen Maßnahmen überhaupt umsetzbar und wirksam seien. Die Kontrollen sieht auch die Länderbahn als Problem. Zudem dürfte das Zugpersonal keine hoheitlichen Aufgaben übernehmen. Die Stadtwerke Hof teilen mit, eine konkrete Stellungnahme zu den Maßnahmen sei vor einer finalen Entscheidung noch nicht möglich. Die 3G-Regelung sei jedoch in Stadtbussen schwer umsetzbar, so eine Sprecherin auf Anfrage.