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Vor Bayerischem Impfgipfel: Mehr Impfungen in Grenzregionen?

Wie kann es bei den Impfungen gegen das Coronavirus schneller vorangehen? Darüber geht es am Vormittag auf einem bayerischen Impfgipfel (10 Uhr). Wir in der Region sind schon weiter mit den Impfungen als der Rest des Landes.

In Hotspot-Region entlang der tschechischen Grenze sind schon jetzt die Hausärzte mit im Boot – die sollen ja bayernweit erst am Donnerstag einsteigen. Außerdem dürfen sie auch von der Impfreihenfolge abweichen. Für einige FDP-Landtagsabgeordnete reicht das aber noch nicht. Sie wollen einen Modellversuch für besonders betroffene Gebiete in Ostbayern. Dabei sollen alle Menschen, die das in einer solchen Region wollen, innerhalb von zwei Wochen eine Impfung bekommen. So könnte man herausfinden, wie sich das auf die Infektionszahlen auswirkt und vergleichen, wie viele Corona-Fälle in Kindergärten und Schulen auftreten. Für Kinder gibt es ja noch keinen Corona-Impfstoff.

Was schon durchgesickert sein soll: Die Grenzgebiete zu Tschechien bekommen rund 105.000 zusätzliche Impfdosen von BionTech. Das will der Münchner Merkur aus dem Bundesgesundheitsministerium erfahren haben. Die Impfdosen sollen teilweise schon ausgeliefert worden sein oder werden es heute noch. Damit will Bayern die Verbreitung der Virusmutationen ausbremsen.