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Vogtlandkreis: Lockdown wirkt sich wenig auf Kindesentwicklung aus

In Sachsen hatten viele Schüler heute ihren ersten Schultag. Bevor es aber überhaupt soweit war, mussten sie erst einmal eine Schulaufnahmeuntersuchung durchlaufen. Bei fünf Prozent der rund 2.000 Schüler im Vogtlandkreis hat der Kinder- und Jugendärztliche Dienst Bedenken zur Einschulung geäußert. Bei ca. acht Prozent hat der KJÄD Entwicklungsstörungen festgestellt, sodass er den Eltern für ihre Kinder eine sonderpädagogische Förderschule empfohlen hat. Auffälligkeiten hat es in der Sprachentwicklung, beim Sehtest oder in der Feinmotorik gegeben.

Bis die Ergebnisse vollständig aufgearbeitet sind, dauert es laut dem Landratsamt noch einige Zeit. Der Lockdown oder andere Einschränkungen durch die Corona-Pandemie scheinen sich jedoch weniger auf die Entwicklung der Kleinen ausgewirkt zu haben als zunächst vermutet.