VHS-Zoff: Wütender Brief ruft Staatsanwaltschaft auf den Plan

Neuer Zündstoff im Streit zwischen der Stadt Hof und der städtischen Volkshochschule, der sie das Geld gestrichen hat: Der stellvertretende Vorsitzende der VHS, Max Pößnecker, hat nun einen wütenden Brief an die Hofer Stadträte geschrieben.
Eigentlich stehen da nur Beschimpfungen gegen die Hofer Stadträte drin, keine Vorschläge, Bitten oder Fragen, heißt es in der Frankenpost – wenn auch in schönstem Akademiker-Deutsch verpackt. Sowas wie „Nichtsnutzige Quadratnullen“ und „gewissenlose, kriminelle Rathausmafia“. Man könnte drüber lachen – die betroffenen Stadträte findens aber nicht lustig. Die CSU-, SPD- und FAB-Fraktionen haben den Wutbrief Pößneckers bereits an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Und auch die Stadt Hof will Strafanzeige gegen den stellvertretenden VHS-Vorsitzenden stellen. Pößnecker selbst soll sich keiner Schuld bewusst sein und freut sich, dass der Stadtrat mal reagiert hat.