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VGN-Beitritt: In Vier Jahren Realität?

Der VGN – Verkehrsverbund Großraum Nürnberg – wächst möglicherweise bald. Seit Jahren haben sich die Landkreise Kulmbach, Kronach, Hof und Wunsiedel zurückgehalten – hauptsächlich wegen der enormen Kosten, die ein Betritt kostet. Jetzt geht VGN-Geschäftsführer Jürgen Haasler davon aus, dass sein Verbund binnen der nächsten vier Jahre um den Kulmbacher und Kronacher Landkreis und die beiden Fichtelgebirgslandkreise Hof und Wunsiedel wächst und dann ganz Oberfranken dazu gehören würde.
Für die Menschen hier würde das bedeuten, dass sie mit einem einzigen Ticket von Hof oder Wunsiedel bis nach Nürnberg fahren könnten. Möglich machen soll das Geld vom Freistaat Bayern. Erst kürzlich hat der Bayerische Verkehrsminister Hans Reichart den Landräten und Bürgermeistern in Ost-Oberfranken seine Unterstützung zugesichert.

 

Und die Menschen im Großraum Nürnberg bleiben Bus und Bahn treu: In der Region um die Franken-Metropole sind sie im vergangenen Jahr knapp 248 Millionen Mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Das waren etwa 0,3 Prozent mehr Fahrten als im Vorjahr. Geschäftsführer Jürgen Haasler sprach von einem
soliden Jahresergebnis für den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg – kurz VGN. Um neue Fahrgäste zu gewinnen, will man in den kommenden Jahren neue Strecken im Westen Nürnbergs bauen und mehr Züge Richtung Erlangen und Bamberg schicken.