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Verhungertes Baby in Tirschenreuth: Mutter erkennt Bekannte zum Prozessauftakt nicht

Ein kleines Baby muss sterben, weil sich die Mutter nicht darum kümmert. Das ist im Februar in Tirschenreuth passiert. Die Frau muss sich dafür seit heute vor dem Landgericht Weiden verantworten. Sie konnte nichts zum Fall sagen, weil sie immer noch an einer psychischen Störung leidet. Die geladenen Zeugen hat sie nicht erkannt.

Der Rechtsmediziner hat bestätigt, dass das kleine Mädchen nicht genug zu essen bekommen hat. Die Hebamme sagte aus, dass sie noch drei Wochen vor dem Tod bei dem Kind gewesen sein will. Da sei alles noch soweit in Ordnung gewesen, allerdings sei ihr schon die vernachlässigte Wohnung aufgefallen. Der Prozess geht am 12. Oktober weiter. Dann soll ein medizinischer Sachverständiger aussagen.