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Vergabeverfahren Regionalverkehr Oberfranken: Agilis soll Zuschlag erhalten

Zug fahren ist für viele Menschen immer noch keine attraktive Alternative zum Auto. Gerade in unserer Region muss man mehrmals umsteigen und viele Züge fahren nicht mal jede Stunde. Um das Angebot zu verbessern, ist Anfang des Jahres das Vergabeverfahren für den Betrieb der nichtelektrifizierten Linien in Oberfranken gestartet.

Ändern wird sich aber nicht wirklich viel – denn wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft jetzt mitteilt, soll der Zuschlag an die Agilis Verkehrsgesellschaft gehen. Das hat der Aufsichtsrat beschlossen. Die meisten der neu ausgeschriebenen Strecken betreibt Agilis auch heute schon. Auf einzelnen fährt bislang die Länderbahn und die Erfurter Bahn. Schwerpunkt der Angebotsverbesserung soll ab 2023 auf der Region Hof liegen. Dort sollen mehr Züge in einer höheren Taktung fahren. Es geht unter anderem darum, den geplanten Haltepunkt Hof-Mitte besser anzubinden. Die unterlegenen Bieter haben allerdings noch eine Zehn-Tages-Frist, in der sie Einspruch gegen die Entscheidung einlegen können.