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Unwetterschäden im Vogtland: Gemeinden sind finanziell die Hände gebunden

Unterspülte Straßen und Gebäude, Chaos und Verzweiflung – über einen Monat sind nun die ersten und zugleich schwersten Unwetter im Vogtland her. Auf der B92, die wochenlang wegen der Überschwemmungsschäden gesperrt bleiben musste, rollt mittlerweile wieder der Verkehr. Doch wie sieht es in den betroffenen Gemeinden selbst aus?

 

Da sind die Bewohner größtenteils noch auf sich alleine gestellt. Aus der sächsischen Landeshauptstadt ist bislang nur Geld für den Wiederaufbau der Straßen und Schienennetze geflossen und die Gemeindeverwaltungen selbst können wenig tun. Vertreter sind zwar ständig im Einsatz und beseitigen die noch verbleibenden Schäden – finanziell sind ihnen aber mehr oder weniger die Hände gebunden, wie der Oelsnitzer Bürgermeister Mario Horn auf Euroherz-Nachfrage mitgeteilt hat. Er möchte zumindest in den nächsten Tagen eine symbolischen Hilfsbetrag über 50.000 Euro im Stadtrat auf den Weg bringen.