© Carsten Schricker

Unwetter in der Region: Köditz und Selbitz am stärksten betroffen

Vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen, zahlreiche Verkehrsunfälle. Der Dauerregen hält die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes bereits seit heute Nacht auf Trab. Wie die Integrierte Leitstelle Hochfranken auf Anfrage von Radio Euroherz mitteilt, hat es bisher 57 Einsätze wegen des starken Regens gegeben. Die meisten Einsätze haben sich im Bereich Köditz und Selbitz abgespielt. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen. Meistens haben die Einsatzkräfte Keller auspumpen oder überschwemmte Straßen sichern müssen. Am Hofer Alsenberg ist der Tunnel in beiden Richtungen momentan gesperrt. Das kann auch noch über das ganze Wochenende andauern. Ansonsten entspanne sich die Lager aber langsam wieder, heißt es.

Schon heute Morgen hat ein Autofahrer auf der A93 die Auswirkungen zu spüren bekommen. Bei Rehau wollte er einen Laster überholen, geriet dabei aber ins Schleudern, weil er zu schnell unterwegs war. Das Auto krachte daraufhin in die Mittelschutzplanke. Der Fahrer hat sich dabei eingeklemmt und kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Auch in Plauen sind zahlreiche Keller vollgelaufen. Es gibt mehrere Hochwasserwarnungen, weil die Weiße Elster über die Ufer treten könnte. Besonders gefährdet ist im Moment die Mühle in Straßberg, weil sie in einer Senke steht.