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Unwetter im Vogtland: Keine Hilfen vom Freistaat für Private

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt hat noch einmal ausgeschlossen, dass es staatliche Hilfen für Privatleute geben könnte, die von den Folgen der jüngsten Unwetter im Vogtland betroffen sind. Es gebe keine konkreten Hilfsprogramme, bei denen man sagt: ,Jetzt übernehmen wir die Schäden im privaten Bereich‘, sagte der Minister bei einer Fragestunde im Sächsischen Landtag. Die Landesregierung habe nie Zweifel daran gelassen, dass die Hilfen für Privatleute nach den Fluten von 2002 und 2013 eine Ausnahme gewesen seien. Bereits vor rund zwei Wochen hatte das sächsische Finanzministerium klargestellt, dass die Soforthilfe, die der Freistaat Sachsen den betroffenen Kommunen im Vogtland gewährt, nicht an Privatpersonen weitergereicht werden kann. Schmidt erneuerte im Landtag seine Forderung nach einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung in Deutschland.