Über 1000 ukrainische Geflüchtete in Hof: Wohnraum wird knapp

Die Stadt Hof gehört bei der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine zu den Spitzenreitern in Bayern. Laut dem Ausländeramt leben mittlerweile rund 1000 Ukrainer in Hof. Das entspricht einer Aufnahmequote von 98,3 Prozent. Die hohe Zahl an Geflüchteten sorgt jedoch auch für Probleme.
Und zwar ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt momentan sehr angespannt, schreibt die Stadt in einer aktuellen Mitteilung. Noch nicht alle ukrainischen Geflüchteten hätten eine Wohnung gefunden. Laut Oberbürgermeisterin Eva Döhla fehlen im Moment bis zu 30 Wohnungen. Sie appelliert daher an die Hofer, die über Wohnraum verfügen, diesen auch bereit zu stellen. Bei ihrer Ankunft sind viele Ukrainer in der Jugendherberge in Hof untergekommen. Von anfangs 115 Personen wohnen jetzt noch 44 dort. Eine dauerhafte Unterbringung sei allerdings nicht möglich. Das hängt damit zusammen, dass sich die Geflüchteten seit Anfang Juni beim Jobcenter melden müssen, und dadurch Arbeitslosengeld II erhalten. Demnach müssen die betreffenden Personen eigenständig Wohnraum anmieten. Ausgenommen sind Hotels, Pensionen und eben Jugendherbergen.
Kontaktdaten:
Michael Meier, Stadt Hof, 09281 815 1249, soziales@stadt-hof.de
Wohnraumbörse der Integreat App Hofer Land, dort können Wohnungen eingestellt werden, auf die die Geflüchteten direkt Zugang haben: https://hoferland.wohnraum.tuerantuer.org/