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TV-Gelder-Gleichverteilung hilft nicht gegen Bayern-Dominanz

Frankfurt/Main (dpa) – DFL-Geschäftsführer Christian Seifert glaubt nicht daran, dass eine Umverteilung der TV-Gelder die Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga stoppen könnte. «Das können Sie über die Verteilung nicht lösen», sagte Seifert am Donnerstag in Frankfurt am Main. Eine Gleichverteilung der Einnahmen aus den milliardenschweren TV-Verträgen, über deren Ausschüttung ab der Saison 2021/22 das Präsidium der Deutschen Fußball Liga in den kommenden Wochen diskutieren wird, «macht die Meisterschaft nicht spannender».

Erfolgversprechender wäre da nur ein «tiefgreifender Eingriff in den Wettbewerb», meinte Seifert. «Dann muss man das von vorneherein auch direkt so sagen und den Mut haben. Ich denke, man muss die Diskussion ein bisschen anders aufziehen.» Bei der Auktion der Medienrechte für die Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 hatte die DFL insgesamt 4,4 Milliarden Euro erlöst.