Trotz Krise: Keine Insolvenzen in Oberfrankens Brauereien

Eine Branchenumfrage des Deutschen Brauer-Bunds hat vor kurzem ergeben, dass deutschlandweit jede vierte Brauerei durch die Corona-Krise von der Insolvenz bedroht ist. In Oberfranken ist dagegen noch kein solcher Fall bekannt, wie Gisela Meinel-Hansen, die geschäftsführende Vorsitzende von Bierland Oberfranken e.V. gegenüber Radio Euroherz bestätigt.

Auch wenn der Bierabsatz durch den Zusammenbruch des Fassbiermarktes merklich zurückgegangen ist und die Brauereien teilweise immer noch in Kurzarbeit sind, gibt es lediglich Einstellungsstopps, aber keine Entlassungen. Hilfreich hierfür ist auch die Zahlung der außerordentlichen Wirtschaftshilfen für die Monate November und Dezember gewesen, die nun auch für Brauereien mit angeschlossener Gaststätte beantragt werden konnte.

Seit Frühjahrsbeginn ziehen auch die Absatzzahlen wieder leicht an. Die hiesigen Brauer planen mit einer Öffnung der Außengastronomie spätestens im Juni, um wieder flächendeckend in Oberfranken gute Absätze erreichen zu können.