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Trotz 1:3 gegen Ingolstadt: Eisbären-Trainer lobt sein Team

Berlin (dpa/bb) – Die junge Erfolgsserie der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen: Am Sonntag verloren die Hauptstädter in der Arena am Ostbahnhof gegen den ERC Ingolstadt mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1). Zuvor hatten sie drei Siege hintereinander gefeiert.

Trainer Clément Jodoin mochte seiner Mannschaft aber trotz der Heimniederlage keine großen Vorwürfe machen: «Angesichts unserer vielen Verletzten hat die Mannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht, obwohl wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht hätten», sagte er. «Wir müssen aber Wege finden, bei fünf gegen fünf Tore zu schießen und nicht nur im Powerplay.»

Vor 13.216 Zuschauern begannen die Eisbären druckvoll und erspielten sich früh einige Torgelegenheiten. Mit zunehmender Spielzeit schafften es die Gäste aber mehr und mehr, mit schnellen Kontern für Gefahr zu sorgen. Dank eines Treffers von David Elsner nahmen sie eine nicht unverdienten Führung mit in die erste Pause.

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Ingolstädter spielten aber insgesamt zielstrebiger und bauten ihren Vorsprung durch ein Überzahltor von Brett Olson aus. Kurz darauf sorgte Richmond ebenfalls mit einem Powerplaytreffer dafür, dass die Eisbären wieder Hoffnung schöpfen konnten.

Im Schlussabschnitt machte der Vizemeister mächtig Druck, konnte seine zahlreichen Chancen aber nicht nutzen. Vielmehr sorgte Jerry D’Amigo knapp zwei Sekunden vor dem Spielende für die Entscheidung, als Eisbären-Keeper Kevin Poulin sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte. «Das Ergebnis hätte heute in beide Richtungen gehen können», sagte Jodoin.