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Trockenheit war gut für Obsternte und schlecht fürs Getreide

Fürth (dpa/lby) – Die Ernte in Bayern ist in diesem Jahr sehr unterschiedlich ausgefallen. Einerseits habe die trockene, warme und sonnige Witterung im Frühjahr sowie im Sommer zu Einbußen beim Getreide geführt, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Andererseits seien jedoch sehr gute Erträge beim Obst zu erwarten.

Im sechsjährigen Vergleich fiel die Getreideernte nach der vorläufigen Schätzung unterdurchschnittlich aus und ging um 11,2 Prozent auf 6,3 Millionen Tonnen zurück. Ganz anders sieht es bei der Apfelernte aus: Die Statistiker prognostizieren einen Ertrag von rund 41 200 Tonnen. Dies wären 24,5 Prozent mehr als im sechsjährigen Durchschnitt. Auch bei Birnen könne mit einem zweistelligen Zuwachs gerechnet werden, hieß es.

Der Schätzung zufolge haben Bayerns Landwirte rund 1,5 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Das sind 12,8 Prozent weniger im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2017.