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Teilzeit-Gesetz: NGG kritisiert Rahmenbedingungen der geplanten Änderung

Das geplante Teilzeit-Gesetz soll Arbeitnehmern die Möglichkeit geben, für eine Zeit lang weniger zu arbeiten und danach trotzdem in ihre Vollzeit-Stelle zurückkehren zu dürfen. Das soll Eltern, Menschen, die ihre Angehörigen pflegen oder mit persönlichen Problemen zu kämpfen haben, entlasten. Für über ein Drittel der Angestellten in Landkreis und Stadt Hof bringt das aber gar nichts – sagt die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. Sie bezieht sich hauptsächlich auf ihre Mitglieder in Bäckereien, Metzgereien und in der Gastronomie. Also auf Betriebe mit normalerweise weniger als 45 Mitarbeiten. Die sind von dem Gesetz ausgenommen. Außerdem gilt das Gesetz nur für Arbeitnehmer, die vorher schon einmal in Vollzeit bei ihrem Betrieb gearbeitet haben. Damit haben rund 25.000 Menschen im Raum Hof keinen Anspruch auf eine Vollzeit-Stelle.