Letztmalig im August zu haben: Das 9-Euro-Monatsticket für den Nahverkehr., © Boris Roessler/dpa

Tag 1 nach dem 9-Euro-Ticket: Verkehrsbetriebe ziehen Bilanz

Schluss mit den Billigfahrten in Bus und Bahn. Das 9-Euro-Ticket ist mit dem gestrigen Tag ausgelaufen. Das heißt, ihr bezahlt im öffentlichen Personennahverkehr wieder den regulären Preis. Zeit, um eine Bilanz für die regionalen Verkehrsbetriebe zu ziehen.

Wie das Bahnunternehmen agilis auf Nachfrage mitteilt, hätte es in den vergangenen drei Monaten rund 18.500 vergünstigte Tickets verkauft. Diese Zahl bezieht sich auf das Netz Nord und allein auf den Verkauf in den Zügen. Über den Verkauf an den Automaten könne das Unternehmen keine Auskunft geben, diese werden von der Deutschen Bahn gestellt. Die HofBus GmbH teilt mit, dass sie 14.500 9-Euro-Tickets verkauft hat. Das Fahrgastaufkommen hätte sich durch das Ticket allerdings nicht nennenswert erhöht, heißt es. Der Verkehrsbetrieb hätte noch nicht einmal das Vor-Corona-Niveau erreicht. Agilis gibt auch zu verstehen, dass die Verkehrswende allein mit niedrigen Preisen nicht machbar sei. Das Ticket habe aber die Aufmerksamkeit für den ÖPNV gesteigert.