© Lino Mirgeler

Suizid eines Polizisten: Polizeidirektion Chemnitz klärt Hintergründe

Normalerweise berichten wir hier nicht über Selbstmorde – dieser Fall steht allerdings im Fokus der Öffentlichkeit und betrifft einen Polizisten, der zuvor eine Bekannte mit einer Waffe bedroht hat. Geschehen ist das am Samstag im vogtländischen Mühltroff. Die Polizeidirektion Chemnitz hat nun die Ermittlungen übernommen, nachdem zunächst die Mordkommission Zwickau den Tatort gesichert und untersucht hatte.

Die Einsatzkräfte hatten den 59-Jährigen vor Ort noch Handfesseln angelegt, er sollte den Schlüssel zu seinem Waffenschrank aushändigen. Dabei griff er zu seiner Waffe und hat sich vor den Augen der Zwickauer Beamten erschossen. Die Polizeidirektion Chemnitz soll nun die tragischen Umstände klären.

 

Wenn ihr selbst depressiv sind, Selbstmordgedanken habt, kontaktiert bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter
der kostenlosen Hotline 0800 1110111 oder 0800 1110222 erhaltet ihr Hilfe
von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.