SüdOstLink: Rainer Ludwig kämpft mit Papier und Feder dagegen

Die Pläne für die Gleichstromtrasse SüdOstLink liegen seit etwa einem Monat bei der Bundesnetzagentur. Bei der können Sie ab dem 15. Februar auch Beschwerde gegen den Bau einlegen. Einige Politiker aus der Euroherz-Region tun das aber schon jetzt.

In einem offenen Brief wendet sich der Freie Wähler-Landtagsabgeordnete aus dem Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach, Rainer Ludwig an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Darin fordert Ludwig einen Planungsstopp für die Trasse. Als einen der Gründe nennt Ludwig, dass mit dem SüdOstLink Strom aus Braunkohlekraftwerken transportiert werde. Damit sei die Trasse schädlich für die Energiewende. Außerdem, so Ludwig könne die magnetische Strahlung der Trasse gefährlich für den Menschen sein; die abgegebene Wärme für Flora und Fauna – und damit auch für die Landwirtschaft. Abschließend lädt Ludwig Altmeier ein, sich selbst ein Bild zu machen. Bei einem Ortstermin könne man gemeinsam Probleme und Lösungen erörtern.

Der Netzbetreiber TenneT möchte den SüdOstLink ja gerne mitten durch das Fichtelgebirge bauen.