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SuedOstLink: Arbeitskreis will weiter gegen Trasse kämpfen

Um den Strom vom Norden Deutschlands in den Süden zu transportieren, braucht es Höchstspannungsleitungen. So eine soll mit dem SuedOstLink auch durch Teile des Hofer Lands und das Fichtelgebirge führen. Die Trasse ist jedoch nach wie vor umstritten. Der Kommunale Arbeitskreis SuedOstLink, zu dem auch der Landkreis Wunsiedel gehört, wehrt sich nach wie vor gegen das Projekt. Das haben die Verantwortlichen im Rahmen einer aktuellen Pressekonferenz noch einmal deutlich gemacht.
In Anbetracht der aktuellen Energiekrise werde noch einmal deutlicher, dass Trassen wie der SuedOstLink der falsche Weg seien. Die Energie müsse dezentral in den jeweiligen Regionen produziert werden, so die einheitliche Meinung der Anwesenden. Auf diese Weise wären die Systeme von außen wesentlich schwieriger lahmzulegen. Es wäre wichtig, die Verteilnetz vor Ort auszubauen, um die Energie auch dort einspeisen zu können. Der Arbeitskreis SuedOstLink will deshalb weiterhin gegen die Trasse angehen. Umso mehr Gegenwind es gebe, desto eher werde die Politik reagieren, so der Plan bisher. Am 17. November soll es in Essenbach bei Landshut eine bayernweite Veranstaltung zum Thema Energiekrise geben, bei der es auch noch einmal um die geplante Höchstspannungsleitung gehen soll.