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Süd-Ost-Link: CSU-Politiker aus der Region schreiben der Bundesnetzagentur

Seit Wochen geht es in Sachen Gleichstromtrasse durch die Euroherz-Region so schnell voran, wie in der ganzen Zeit davor nicht. Seit Dezember liegen die Unterlagen des Netzbetreibers TenneT bei der Bundesnetzagentur. Die hat die engültige Entscheidung über den Trassenverlauf in der Hand – auch wenn TenneT den sogenannten „SüdOstLink“ gerne mitten durch das Fichtelgebirge bauen möchte. Deswegen haben sich jetzt die hochrangigen CSU-Politiker aus Nordostbayern mit einem Schreiben direkt an die Bundesnetzagentur gewandt.

 

Sie fordern eine umfangreiche Prüfung, ob die Gleichstromtrasse nicht doch entlang der A93 verlaufen könnte. Sie hätten das schon mehrfach eingefordert, bislang sei aber nichts passiert. Im Schutzstreifen der Autobahn wären Bauern, Anwohner und die Natur von der Stromtrasse kaum betroffen, so die Unterzeichner des Schreibens. Dazu gehören auch der Hofer CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich, die Abgeordneten im Bayerischen Landtag, Martin Schöffel und Alexander König, sowie die Landräte der Landkreise Hof und Wunsiedel, Oliver Bär und Karl Döhler. Zusammen mit ihren Amtskollegen aus den Landkreisen Tirschenreuth und Weiden bezweifeln sie, dass TenneT den bestmöglichen Trassenverlauf eingereicht hat.