Strom im Osten wird teurer

Mehr als 700.000 Stromkunden im Osten müssen sich auf höhere Kosten einrichten. Der Energiedienstleister enviaM erhöht zum 1. Januar die Preise für Privat- und Gewerbekunden in allen Tarifen. Wie das Unternehmen mitteilt, kostet die Kilowattstunde Strom künftig 1,65 Cent brutto mehr als bisher. Die Preiserhöhung liegt an gestiegenen Beschaffungskosten. Die Grundpreise bleiben den Angaben zufolge konstant. Laut enviaM zahlen Privatkunden mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden künftig sechs Prozent mehr als bisher. EnviaM versorgt in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg nach eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas und Wärme. Der zur Unternehmensgruppe gehörende Gasversorger Mitgas hatte bereits im August angekündigt, dass die Gaspreise nicht steigen.