Windenergieanlagen stehen auf einem Feld., © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Streitthema Windräder: Tirschenreuther Landrat ruft zu mehr Akzeptanz auf

„Ihnen muss bewusst sein, dass in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Windrädern auch in Ihrem Umfeld gebaut werden“ – So äußert sich der Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier in einer aktuellen Stellungnahme zur Diskussion um Windräder und hofft auf mehr Akzeptanz.
Anlass ist das sogenannte „Wind-an-Land-Gesetz“.

Das hat die Bundesregierung im Sommer auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Ausbau von Windkraft in Deutschland wieder in Schwung zu bringen. In Bayern ist dieser durch die 10H-Regel ja nahezu zum Erliegen gekommen.
Landrat Grillmeier führt aus, dass im Landkreis Tirschenreuth laut des Windatlas des Wirtschaftsministeriums zahlreiche Flächen für Windkraft geeignet seien. Aktuell laufen die Planungen beim Regionalen Planungsverband und die Kommunen sind aufgefordert, geeignete Flächen zu melden. Wer beim Bau neuer Windräder mitreden möchte, muss tätig werden, meint Grillmeier. Das Stiftland, die Höhenzüge des Steinwalds und den Kemnather Raum sieht der Landrat zum Beispiel nicht als geeignet an. Gleichzeitig könne die Bundesregierung mit schnell beschlossenen Gesetzen aber auch keine Flächen für den Bau von Windkraftanlagen erzwingen, kritisiert Grillmeier.