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Streit um Baumfällungen bei Döhlau: Das Landratsamt zum weiteren Vorgehen

57 Unfälle in den vergangenen zehn Jahren, darunter 45 Wildunfälle. Das ist die Unfallbilanz an der Kreisstraße (HO5) zwischen Tauperlitz und Kautendorf in der Gemeinde Döhlau. Daher wollte der Landkreis Hof Schutzplanken aufstellen und dafür wohl zirka 30 Bäume fällen lassen. Doch es hat reichlich Kritik gegeben, unter anderem von Kreisräten und Bürgern. Mit denen hat sich Landrat Oliver Bär vor Ort getroffen. Dabei waren auch Vertreter der Polizei, der Gemeinde, Experten aus dem Landratsamt und Naturschützer.

Vorerst dürfen die Bäume wohl weiter stehen bleiben. Zunächst soll der Zustand aller betreffenden Bäume untersucht werden. Einige seien demnach schon durch Unfälle beschädigt und seien sowieso nicht dauerhaft zu halten. Zudem wollen die Verantwortlichen das Unfallgeschehen auf der Strecke im Detail anschauen, um Unfallschwerpunkte zu ermitteln. Auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung wird aktuell zwischen der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei abgestimmt. Außerdem sollen Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Die Ergebnisse dieser Maßnahmen sollen dann in einer Sitzung des Bau- oder Kreisausschusses besprochen werden, heißt es aus dem Landratsamt.