Stadtrat Wunsiedel: Matthias Popp tritt aus CSU-Fraktion aus

Er gilt als politischer Querdenker im Fichtelgebirge: Der Wunsiedler Stadtrat Matthias Popp. Um seine Ideen zu verwirklichen ist er nun aus der CSU-Fraktion ausgetreten. Das erklärte Popp in der Stadtratssitzung am Abend. Er will künftig weiter als fraktionsloses Mitglied im Stadtrat und auch in der Partei CSU bleiben.

Hintergrund ist die Gründung der überparteilichen Wählervereinigung „Große Landstadt Fichtelgebirge“, mit der Popp bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr antreten will. Er fordert dabei, dass sich die Gemeinden im Fichtelgebirge zusammenschließen und eine „Landstadt Fichtelgebirge“ bilden. Also zusammenarbeiten, wenn es um überregionale Themen geht. Dabei sollen sie einen gemeinsamen Oberbürgermeister als Vertreter bekommen, so die Idee. Klappt das, dann wäre diese Landstadt Fichtelgebirge die viertgrößte Stadt Bayerns. Am Vormittag will Popp seinen Plan vorstellen.