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Stadt München schränkt Kita-Betrieb wegen Corona ein

München (dpa/lby) – Die Stadt München schränkt wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Lage den Betrieb in Kindertagesstätten wieder ein. Von kommendem Montag an sollen die Kinder dort wieder ausschließlich in festen Gruppen betreut werden, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Das habe der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter der Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) beschlossen. Aus organisatorischen Gründen könne es deshalb zu Kürzungen der Betreuungszeiten in Randzeiten kommen.

«Mit der Allgemeinverfügung erlässt die Landeshauptstadt München im Bereich der Kinderbetreuung schärfere Regeln als der Freistaat», teilte die Stadt mit. «Ziel ist es, das Infektionsrisiko in den Kindertageseinrichtungen möglichst gering zu halten und die Sicherheit der Kinder, deren Familien und der Beschäftigten zu erhöhen.»

Unterdessen meldete die Stadt einen regelrechten Run auf Impftermine. An den vier dauerhaften Impfstationen ist vom Dienstag kommender Woche an eine Terminvereinbarung notwendig. «Das Gesundheitsreferat reagiert damit auf die zum Teil langen Wartezeiten, die aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Erst- und Auffrischungsimpfungen zu beobachten waren», teilte die Stadt mit.

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