Kölns Marcel Risse (r) und Bayerns Mathys Tel kämpfen um den Ball., © Marius Becker/dpa

Stadion fest in Münchner Hand: Bayern mit Heimspiel auswärts

Heimspiel in Köln: Die Fans des FC Bayern München hatten das ausverkaufte Stadion in Köln im Erstrundenspiel des DFB-Pokals fest in ihrer Hand. Weit mehr als die Hälfte der 50.000 Zuschauer hielt es in der Partie beim Drittligisten Viktoria Köln mit dem Serienmeister. Rund ums Stadion waren vor dem Anpfiff fast nur Bayern-Trikots zu sehen, zahlreiche Fans aus dem Kölner Umland nutzen die Chance, ihr Team einmal live sehen zu können. Die Bayern bekamen sogar die Südkurve, die etatmäßige Fankurve des 1. FC Köln, überlassen. Bei der Verkündung der Viktoria-Aufstellung war ein lautstarkes Pfeifkonzert zu hören.

Die Kölner waren aus dem altehrwürdigen Sportpark Höhenberg in die große Arena des Bundesligisten 1. FC Köln gezogen – ein Schritt, der sich finanziell auf jeden Fall lohnte. Die Münchner überließen dem Underdog zudem die Hälfte ihrer Einnahmen – die Kölner dürften über eine halbe Million Euro einnehmen.