Staatsanwaltschaft Hof: Firma soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben

Gerade in Zeiten der Fridays-for-Future-Bewegung haben Erneuerbare Energien Hochkonjunktur. Solartechnik ist zum Beispiel bei vielen Menschen beliebt. Eine Firma in Oberfranken hat es jetzt aber bei den Abgaben nicht so genau genommen.

Wie die Staatsanwaltschaft Hof mitteilt, soll die Firma bei der Einfuhr von Solarmodulen rund 23 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Die Lieferungen aus China seien falsch deklariert gewesen. Antidumping- und Ausgleichszölle soll sich die Firma einfach gespart haben. Die Module soll das Unternehmen zwischen März 2015 und August 2016 gekauft haben. Vor knapp einem Monat hat die Steuerfahndung den Firmensitz und Privatwohnungen durchsucht und dabei Unterlagen und sechs Millionen Euro Firmenvermögen sichergestellt.