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Sportverbände begrüßen Ausnahme von 2G-Regel für Teenager

München (dpa/lby) – Der Bayerische Landes-Sportverband und die Bayerische Sportjugend haben die Ausnahme von der 2G-Regel für Teenager begrüßt. Mit dem Umschalten der Corona-Ampel auf Rot drohte zuvor für die Zwölf- bis Siebzehnjährigen auch beim Sport im Innenbereich die Anwendung der 2G-Regelung, also nur ein Zugang für Geimpfte und Genesene.

«Auf die Härten für die Zwölf- bis Siebzehnjährigen gerade bei ihrer Sportausübung durch die Verschärfung der Corona-Regelungen haben wir hingewiesen», sagte der BLSV-Präsident Jörg Ammon laut Mitteilung am Dienstag. «Wir werben weiterhin dafür, dass sich alle, die sich impfen lassen können, auch impfen lassen. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Wir haben die Impfkampagne des Freistaats von Anfang an unterstützt. Impfen, impfen, impfen ist die einzige Maßnahme, die uns aus dem Klammergriff der Pandemie befreien wird.»

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München die Ausnahme eine Übergangsfrist bis Endes des Jahres für minderjährige Schüler über zwölf Jahren, die regelmäßig auf Corona getestet werden, verkündet. Demnach gilt für Schüler für sportliche und musikalische Eigenaktivitäten und für Theatergruppen bis Jahresende eine Ausnahme von der neuen Zugangsbeschränkung nach der 2G-Regel. Für alle jüngeren Schüler gilt diese Ausnahme bereits jetzt. Die Ausnahmeregel gelte aber nicht für Besuche in Stadien, Clubs, Konzerte und ähnliches.

«Es ist unser Ziel, dass Kinder und Jugendliche insgesamt wieder in Sport und Bewegung kommen bzw. bleiben», sagte Michael Weiß, der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend im BLSV. «Daher ist die Ausnahme von der 2G Regelung für die Zwölf- bis Siebzehnjährigen wichtig und richtig, denn durch diese bleibt der Sport auch im Innenbereich für diese Altersgruppe möglich. Und er ist auch sicher aufgrund der regelmäßigen Testungen in der Schule.»

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