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Sozialabgaben geprellt: Unternehmer aus dem Landkreis Hof verurteilt

Wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter falsch oder gar nicht bei den Behörden anmelden, entgehen dem Staat locker einige tausend Euro.
Die Finanzkontrolleure des Zolls gucken daher genauer hin. Im Landkreis Hof hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit jetzt den Inhaber eines Dienstleistungsunternehmens erwischt. Er hat mehrere Personen beschäftigt, ohne sie bei der Sozialversicherung zu melden. 22.000 Euro an Sozialabgaben hat er sich so gespart. Ein Mitarbeiter hatte außerdem keine Erlaubnis, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Vom Jobcenter hat der Unternehmer außerdem unberechtigterweise Arbeitslosengeld II bezogen und damit 15.000 Euro zusätzlich bekommen.
Vom Amtsgericht Hof gabs dafür eine Freiheitsstrafe von elf Monaten. Der Unternehmer aus dem Landkreis Hof muss das Geld außerdem an die entsprechenden Leistungsträger zurückzahlen.