Anlagen auf dem Industriegelände der PCK-Raffinerie GmbH. In der Erdölraffinerie PCK in Schwedt kommt Rohöl aus Russland über die Pipeline «Freundschaft» an - noch., © Patrick Pleul/dpa

Sorge vor höheren Kosten durch Öl-Embargo: Meinungen in der Region gehen auseinander

Unternehmen aus Deutschland und den anderen EU-Staaten sollen in Zukunft kein Öl mehr aus Russland kaufen dürfen. So sieht zumindest der Vorschlag der EU-Kommission und des Europäischen Auswärtigen Dienstes aus. Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck könnte dadurch vieles noch teurer werden. Bei den Unternehmen in der Euroherz-Region gehen die Meinungen dazu aber auseinander.
Sebastian Leu, Geschäftsführer von Leu Energie in Hof, rechnet damit, dass ein Öl-Embargo nur wenige Auswirkungen auf Verbraucher haben würde. Laut ihm würden die deutschen Raffinerien nur einen geringen Teil ihres Öles aus Russland beziehen. HAUER Energie in Wunsiedel geht aktuell schon davon aus, dass die Kunden in Zukunft mehr Geld bezahlen müssen. Der Heizölhändler hofft deswegen auf ein Entlastungspaket seitens der Politik, das sowohl Verbraucher als auch Unternehmen unterstützt.
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