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Sonthofener Segler Buhl Neunter bei WM

Sakaiminato/Japan (dpa/lby) – Deutschlands bester Lasersegler Philipp Buhl ist bei der Weltmeisterschaft der olympischen Klasse im japanischen Sakaiminato an den Medaillenrängen vorbeigesegelt. Der 29 Jahre alte Sonthofener brachte sich am Finaltag mit einem Frühstart um die Chance, seine vierte WM-Medaille nach Silber (2015) und zweimal Bronze (2013, 2018) zu gewinnen und beendet die Serie als Neunter. Der australische Olympiasieger Tom Burton gewann Gold vor seinem Landsmann Matthew Wearn und dem Neuseeländer George Gautrey.

Einen knappen halben Meter war der Steuermann vom Segelclub Alpsee Immenstadt im elften von zwölf Rennen am Dienstag zu früh ins Rennen gegangen. Zwar gewann er die Wettfahrt vor seinem Teamkameraden Nik Aron Willim aus Kiel, doch beide wurden als Frühstarter disqualifiziert. Willim kam im Gesamtklassement auf Platz 28.

Die Bilanz des Olympia-Hoffnungsträgers für 2020 fiel gemischt aus: «Ich habe mich über meinen knappen Frühstart geärgert, die Medaille war drin. Das tut weh!», sagte er. Bundestrainer Alexander Schlonski beschrieb den Finaltag als «bitter», sieht seinen Top-Athleten aber auf gutem Weg: «Wir haben noch einige Detailarbeit vor uns, aber natürlich wird er 2020 in Japan zu den Medaillenkandidaten zählen.»