© Peter Kneffel

Söder: Modellregionen-Entscheidung verschoben

Die Gefahr der 3. Welle bleibt – das hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder heute bei einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung betont. Vorsicht mit Vernunft bleibt demnach das Motto. Wie geht es weiter? Geplante Öffnungen werden in Bayern jetzt erst einmal verschoben – darunter auch die Modellregionen – diese werden um zwei Wochen verschoben, so Söder. Eigentlich wollte der Freistaat Bayern ja genau das heute beschließen. Hier wären Besuche von Geschäften, Gastronomie oder Kultureinrichtungen mit tagesaktuellem Corona-Schnelltest möglich gewesen.

Auch zu den Schulen hat sich Söder geäußert: Demnach gibt es nach den Osterferien eine inzidenzunabhängige Testpflicht in den Schulen. Sprich: Mindestens zweimal die Woche müssen sich die Schülerinnen und Schüler vor Ort in der Schule testen lassen. Bei einer Inzidenz unter 100 findet weiterhin Wechselunterricht statt. Liegt sie bei ÜBER 100, dürfen zumindest noch Abschlussklassen und zusätzlich die 4. und 11. Klassen in den Wechselunterricht. Dabei gilt Maskenpflicht. Auch im Handel und beim Impfen gibt es ein Update – alle Infos dazu bekommt ihr auch unten.

Söder spricht sich zudem dafür aus, dass ein harter Lockdown nur bundesweit einheitlich sinnvoll wäre. Darüber soll es bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz gehen – die findet aber nicht mehr diese Woche statt.

 

Handel:

  • Unter 50: Geschäfte geöffnet
  • zwischen 50 und 100: Click and Meet
  • zwischen 100 und 200: Click and Meet mit PCR-, Schnell- oder Selbsttest
  • über 200: Nur Click and Collect

Impfen:

  • Modell Hausarzt funktioniert – wird weiter ausgebaut

 

Update aus dem Saale-Orla-Kreis:

Wie der Saale Orla Kreis aktuell mitteilt, sollen dort die Schulen voraussichtlich ab 19.April wieder für den Präsenzunterricht öffnen. Umfassende Selbsttests sind dafür aber die Grundvoraussetzung. Eine endgültige Entscheidung soll fallen, sobald die Tests tatsächlich eingetroffen sind.