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Söder empfängt Sternsinger in Orangerie der Staatskanzlei

München (dpa/lby) – «20*C+M+B+22»: Sternsinger aus dem Bistum Passau haben in der Staatskanzlei den diesjährigen Segensspruch überbracht. Am Dienstag schrieb die Sternsingergruppe aus dem Pfarrverband Fürstenzell den Segenswunsch in Kreide an eine Tafel in der Orangerie der Staatskanzlei. Im vergangenen Jahr war das jährliche Ritual coronabedingt ausgefallen.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lobte die Mädchen und Jungen für ihr Engagement: Es sei ein Signal der Hoffnung und des Miteinanders, gerade von jungen Menschen, die in diesen schweren Zeiten sich für andere einsetzten. Die Sternsingeraktion ist nach Darstellung des Bistums Passau die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Seit der Premiere 1959 hätten Sternsinger über eine Milliarde Euro gesammelt. Diesmal steht die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika im Fokus. Das diesjährige Motto lautet «Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit».

«Wir haben in der großen Lotterie des Lebens Glück gehabt, in Europa, in Deutschland, vor allem in Bayern geboren zu sein», sagte Söder. Andere hätten nicht das Glück. Sie seien aber genauso viel wert und hätten genau die gleichen Rechte und Hoffnungen. Deshalb sei es wichtig, an sie zu denken und ihnen zu helfen.

Traditionell bringen Sternsinger Segenswünsche von Haustür zu Haustür und hinterlassen ihren Segensspruch mit Kreide an den Haustüren. Seit 2009 haben sie dabei auch in der Staatskanzlei Station gemacht und den Segensspruch hinterlassen. C+M+B steht dabei für den lateinischen Satz «Christus mansionem benedicat» (Christus segne dieses Haus).

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