© Polizeiinspektion Münchberg

Sicherheitslage 2017: Polizei Münchberg zieht Bilanz

Die Menschen in Münchberg und Umgebung können sich sicher fühlen. Das ist das Ergebnis des Sicherheitsgesprächs der Polizeiinspektion Münchberg von vergangener Woche. Dabei haben sich Bürgermeister und die Leiter der Ordnungsämter intensiv mit der Polizeiführung über die Sicherheitslage ausgetauscht.

Besonders erfreulich sei die hohe Aufklärungsquote von 70,6 Prozent und der gleichzeitige Rückgang von Straftaten, so der Münchberger Dienststellenleiter Horst Hör. Vorsicht ist nach wie vor bei Wohnungseinbrüchen geboten, wie die Einbruchsserie im Frühjahr gezeigt hat. Verkehrsunfälle mit Wild und Zweirädern sind angestiegen. In Sparneck ist ein Rennradfahrer vergangenes Jahr tödlich verunglückt. Bei Veranstaltungen klappt die Zusammenarbeit mit den Kommunen immer besser. Beispiele sind die farbigen Armbänder, an denen man das Alter der Besucher erkennen kann, sowie der Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten. So gab es nur sieben Körperverletzungen bei Veranstaltungen. Auch die Flüchtlings- und Asylproblematik ist für die Münchberger Polizei ein Thema. 2017 hat sie 22 Abschiebungen durchgeführt.