SGB in Neumark: Beschäftigte bekommen 8 Prozent mehr Lohn

Der Arbeitskampf beim Sächsisch-Bayerischen Starkstrom-Gerätebau in Neumark im Vogtland hat sich gelohnt. Für die Mitarbeiter gibt es mehr Geld. Darauf hat sich die Geschäftsführung der SGB mit der Gewerkschaft IG Metall geeinigt.

Der neue Haustarifvertrag sieht vor, dass die Beschäftigten bis April 2020 in vier Stufen insgesamt acht Prozent mehr Lohn bekommen. Neben der Gehaltserhöhung gibt es außerdem in den kommenden zwei Jahren Einmalzahlungen von jeweils 650 Euro. Entgegengekommen ist die IG Metall der SGB bei der Arbeitszeitgestaltung. Die 38-Stunden-Woche bleibt erhalten. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft gefordert, dass das Unternehmen wieder an einen Flächentarifvertrag gebunden sein soll.