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Seehofer wirft Kritikern gezielte Kampagne vor

Töging am Inn (dpa) – CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Kritikern eine gezielte Kampagne gegen seine Person und eine völlig unangemessene Wortwahl vorgeworfen. «Genau diejenigen, die jeden Tag dafür eintreten, dass man in der Politik Anstand und Stil zu bewahren hat, überschütten mich mit Worten und Eigenschaften und Attributen, die weit unter der Gürtellinie liegen», sagte Seehofer am Donnerstagabend in einer Bierzelt-Rede im oberbayerischen Töging am Inn. «Jetzt steht also der böse Seehofer vor Ihnen – der Mörder, der Terrorist, der Rassist», sagte er mit Blick auf die Kritik an ihm zu den mehreren hundert Besuchern, betonte aber dann: «Kampagnen, da können sie sich drauf verlassen, die beschäftigen mich nicht.»