Schwarzarbeit in Hof: Hotelbetreiber muss Strafe zahlen

Seit 2015 gibt es in Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn, in Hof und Umgebung allerdings nicht überall, wie Kontrollen des Hauptzollamts in Regensburg gezeigt haben. Hier gibt es überdurchschnittlich viele Fälle von Schwarzarbeit und Mindestlohnprellerei. Ein Hotel- und Imbissbetreiber aus Hof ist jetzt der Nächste, der wegen solcher Vorgänge ins Visier des Zolls geraten ist. Aufgefallen ist er, weil bei ihm nur sehr wenige Mitarbeiter offiziell angestellt sind und er diese teilweise nicht angemessen bezahlt hat. Vermutlich hat er zusätzlich unter der Hand Geflüchtete für sich arbeiten lassen und sie dafür in seinem Hotel untergebracht. Das kostet ihn jetzt 40.000 Euro – die Hälfte davon als Ersatz für die fehlenden Sozialversicherungsbeiträge der Angestellten, die anderen 20.000 Euro als Bußgeld an das Hauptzollamt in Regensburg.