Schulmittelfreiheit für Heilberufe: Freistaat Bayern schafft Sofortlösung für 9,4 Mio. Euro

Wer in Bayern Physiotherapeut oder Logopäde werden will, muss künftig nichts mehr für Material zahlen. Das teilt der Wunsiedler CSU-Landtagsabgeordnete Martin Schöffel mit. Bis zum Inkrafttreten einer neuen bundesrechtlichen Regelung geht Bayern in Vorleistung, um Menschen, die einen Gesundheitsfachberuf erlernen wollen, zu unterstützen.

Einen entsprechenden Änderungsantrag haben die Regierungsfraktionen jetzt im Landtag eingereicht. Das helfe auch der Gesundheitsversorgung im Fichtelgebirge, so Schöffel. Für die Schulgeldfreiheit stelle der Freistaat heuer 9,4 Millionen Euro zur Verfügung und kommendes Jahr 9,6 Millionen. Nach Schöffels Worten betrifft das zum Beispiel junge Menschen, die zur Berufsfachschule Physiotherapie nach Bayreuth pendeln.

Die neue Förderung kann rückwirkend zum Schulhalbjahr 2018/2019 ausbezahlt werden, sobald der neue Doppelhaushalt Mitte Mai im Bayerischen Landtag verabschiedet wurde.